m4 Award

Create the future of medicine

 

„Für uns war der m4 Award das ideale Sprungbrett zur erfolgreichen Gründung unseres Unternehmens.“
Dr. Nils A. Kulak, PreOmics GmbH


Gründungen für die Medizin der Zukunft

Es ist die Vision des bayerischen Biotechnologie-Clusters, sich langfristig zu einem weltweit führenden Standort für die Präzisionsmedizin – die Medizin der Zukunft – zu etablieren. Die Förderung innovativer Unternehmensgründungen sowie die Unterstützung junger, wachstumsorientierter Unternehmen sind zentrale Anliegen der Bayerischen Staatsregierung.

Seit 2011 unterstützt das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie den von BioM initiierten m4 Award. Der Vorgründungs-Wettbewerb richtet sich an akademische Forschungsprojekte mit Ausgründungspotenzial im Bereich der Biomedizin.

Forscherteams an bayerischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen können sich mit ihrem Gründungsvorhaben um Projektfördermittel von bis zu 500.000 Euro für zwei Jahre bewerben. Mit der Förderung sollen die zur Ausgründung notwendigen Schritte finanziert werden und im Idealfall die Gründungsreife erreicht werden. Die Gewinnerprojekte erhalten nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch eine aktive Begleitung durch BioM, die zuständigen Technologie-Transfer-Organisationen und weitere Experten.

Partner und Unterstützer

Preisträger und Gründungserfolge

In bislang fünf Ausschreibungsrunden wurden insgesamt 25 Forschungsprojekte mit Ausgründungspotenzial ausgezeichnet. Hier finden Sie die Preisträger der Jahre 2011-2019.

Fünf Ausgründungen konnten seither realisiert werden.

Die auf personalisierte Immuntherapien fokussierte Trianta Immunotherapies GmbH ist eine Ausgründung aus dem Helmholtz Zentrum München. Das Start-up wurde kurz nach seiner Gründung von der Martinsrieder Medigene AG übernommen und ist heute entscheidend für die aktuelle Marktkapitalisierung des börsennotierten Unternehmens.

2014 wurde die MetaHeps GmbH gegründet, ein Spin-Off aus der LMU München. Das Unternehmen hat eine innovative Plattformtechnologie zur Vorhersage von Wirkstoff-induzierten Leberschäden im individuellen Patienten entwickelt.

Die Preomics GmbH ist eine Ausgründung des Max-Planck-Institutes für Biochemie in Martinsried. Das Unternehmen wurde Anfang 2016 gegründet, um die massenspektrometrie-basierte Proteomik in die klinische Anwendung zu bringen.

Im Frühjahr 2017 wurde zudem T-CURX gegründet. Das Spin-Off des Universitätsklinikums Würzburg arbeitet an einer neuen Generation von CAR T-Zellen, die eine stärkere Antitumorwirkung haben und zugleich eine überschießende Reaktion des Immunsystems verhindern.

Als Spin-off der Uniklinik Würzburg wurde Anfang 2019 Cherry Biolabs gegründet. Das Unternehmen ein neues Antikörperformat entwickelt, das T-Zellen noch präziser zu Krebszellen leiten soll. Die Idee basiert auf zwei unvollständigen Antikörperfragmenten (Hemibodies), die jeweils gegen eine unterschiedliche Zielstruktur auf den Krebszellen gerichtet sind und erst im Tumorgewebe zu einer funktionierenden Einheit werden.

Die jüngste Gründung im Juli 2019 ist Tubulis. Das Forscherteam der LMU München und des FMP Berlin entwickelt Protein-Medikamenten-Konjugate, indem es proprietäre neue Technologien mit krankheitsspezifischer Biologie kombiniert. Ziel ist es, das therapeutische Potenzial von Antikörper-Medikamenten-Konjugaten (ADCs) zu erweitern und so bessere Ergebnisse für die Patienten liefern. 

Medical Valley Award

Im Jahr 2016 wurde zum ersten Mal das Schwesterprogramm des m4 Award ausgeschrieben: Der Medical Valley Award zielt auf medizintechnische Themen der Gesundheitswirtschaft und wird von Medical Valley EMN koordiniert.


Dr. Petra Burgstaller
Dr. Petra Burgstaller

Senior Manager Start-Ups & Funding

+49 (0) 89 / 89 96 79-23
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Christina Enke-Stolle
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